PseudoCaps - hohe Energiedichte auf engstem Raum

Nesscap Pseudocap 300F(Bild zeigt 220F, Bauform identisch)
Nesscap Pseudocap 120F

PseudoCaps  stellen eine Variante der ULTRACAPS dar. Das Elektrodenmaterial unterscheidet sich von denen der EDLC. Obwohl es sich um Kondensatoren handelt und somit die Energiespeicherung  physikalisch erfolgt, finden auch elektrochemische Prozesse statt. Die  Energiedichte ist deshalb sehr viel größer als bei ULTRACAPS.

So hat ein PseudoCap mit 300F/2,3V die identischen Abmessungen eines ULTRACAP mit 100F/2,7 und nahezu den doppelten Engergieinhalt.

Wie immer in der Technik „erkauft“ man sich manchen Vorteil auch mit Nachteilen. Die Zellspannung beträgt maximal 2,3V, die Strombelastung ist geringer, die Tiefentladung ist nicht möglich ohne starken Einfluss auf die Lebensdauer, die Temperaturstabilität im negativen und positiven Bereich ist geringer und letztlich ist die Anzahl der Lade-Entladezyklen mit maximal ca. 100.000 sehr viel geringer als bei einem EDLC, der bis zu 1Million Zyklen verkraftet. Diese Unterschiede zu den EDLC werden aber gerne dann in Kauf genommen, wenn die Anwendung es erfordert. Der große Vorteil der Energiedichte wiegt die genannten Nachteile vielfach auf.

Die PseudoCaps werden deshalb wegen Ihrer nahezu doppelten Engergiedichte  in vielen mobilen Geräten eingesetzt. Durch den Einsatz effizienter DC/DC Konverter kann z.B. der Nachteil der mangelnden Tiefentladungsfähigkeit ausgeglichen werden. Tragbare Geräte benötigen in der Regel keine hohen Ströme und auch der Temperaturbereich ist überschaubar. Selbst die Anzahl der Ladezyklen übersteigt die Lebensdauer vieler anderer Bauteile in den Geräten.

Es gibt die PseudoCap mit drei Kapazitätswerten: Für die Datenblätter bitte auf die Links klicken.


50F und 120F mit Drahtkontakten, sowie den 300F Typ mit Snap-in Kontakte. Die abgebildete 220F Version ist zugunsten der 300F Variante eingestellt worden.