Ultracap Selbstentladung

Ultracap Selbstentladung - Capcomp GmbH

Zellspannung & Temperatur entscheiden

  • Ersatzschaltbild
  • Leckstrom
  • Spannungsverlauf

Jeder Energiespeicher entläd sich nach dem Aufladen mehr oder weniger selbst. So ist es auch beim Ultracap.

Schaltbild eines Kondensators

Nebenstehend ist das Ersatzschaltbild eine Kondenstors dargestellt. Parallel zur eigenlichen Kapazität C ist der Parallelwiderstand Rp, der für die Selbstentladung verantwortlich ist. In Reihe dazu ist der ESR (Equivalent Serial Resistance) dargestellt, der die Lade- und Entladeverluste erzeugt, die sich durch Erwärmung des Ultracaps zeigen sowie eine Induktivität, die für die Praxis vernachlässigbar ist.

Leckstrom bei Ultracaps

Die Höhe der Selbstentladung hängt im Wesentlichen von der Zellspannung und der Temperatur ab. Der im Datenblatt genannte Leckstrom ist der maximale Leckkstrom, der sich nach 72h einstellt.

In den ersten Stunden ist der Leckstrom zum Teil wesentlich höher. Der Verlauf  in den ersten 72h ist im Schaubild dargestellt.

Zeitlicher Spannungsverlauf einer unbelasteten Zelle in den ersten 72h

Nebenstehend ist der zeitliche Verlauf der Spannung einer unbelasteten Zelle in den ersten 72h dargestellt. Nach dem Aufladen auf die maximale Spannung von 2,7V und Abklemmen der Spannungsquelle sinkt die Spannung asymptotisch ab. Bei der Auslegung des Energiespeichers ist die Zeit zu berücksichtigen, die nach dem Aufladen bis zum Verbrauch der elekrischen Energie überbrückt werden soll.